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06.02.2011

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Amara
(geb. 15.11.2005)
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nun schon über 1 Jahr her, seit unsere Babsy uns verlassen hat. Es ist
leer in unserem Haus, wenn nur Eddy und Ilko, gelegentlich auch Finchen,
uns Gesellschaft leisten. Wir
lassen uns viel Zeit bei der Überlegung um ein neues Hovawart-Mädchen.
Es wird und soll kein Ersatz für Babsy sein, aber es sollte mit
größter Wahrscheinlichkeit ähnliche Anlagen (Gene) mitbringen, mit
denen es, vielleicht in ein paar Jahren, die Zucht im Zwinger "vom
Rothenbruch " fortführt. Mit dem A-Wurf "vom Giesenfeld"
, meinen häufigen Besuchen dort in der Welpenkiste, werden unsere
(meine) Überlegungen dann beendet.
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Und so herrscht seit Mitte Januar
2006 mit "Amara" wieder Leben in unserer Hundefamilie. Viel
Leben! Warum ausgerechnet Amara? Es sind ihre Augen; mit denen sie schon
in der Welpenkiste auffällt und der uns so vertraute
"wissende" Blick. Sie beobachtete die Welpenbesucher sehr
genau und hatte schon bald den Namen "Fräulein Skepsis".
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Ja und nun fragen wir uns: kann
ein Hovawart-Mädchen einen solchen "Querkopf" haben? So stur
sein? Oh ja, sie kann! Unter dem Motto: "Wenn ich nicht will, dann
willichnicht", dauern unsere "Erziehungseinheiten" meist
etwas länger als geplant; bis schließlich die "Vernunft"
siegt.
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So ausgeglichen
und unauffällig sie im Haus ist, sobald es ins "Grüne" geht,
zeigt sie ihre "muntere" Seite. Nichts erscheint ihr
beängstigend, bedrohlich oder gefährlich. Kein Zweibeiner, kein
Vierbeiner, kein Auto. Es gibt nichts, das man nicht unbedingt mal
schmecken, evtl. auch verspeisen muss und es gibt kein Wässerchen,
keine Pfütze, kein Sumpfloch, keinen Bach oder Tümpel, in den
"man" nicht hineinfällt, -steigt, -klettert oder -plumpst.
Eine besondere Technik hat Amara im Überspringen von breiteren, etwas
tieferen Bächen entwickelt: Vater Ilko's Rücken eignet sich
bestens....... Sollte es dann trotzdem nicht so ganz hinhauen.....
Tauchen gehört inzwischen auch zu einer ihrer "besonderen"
Fähigkeiten. (Inzwischen |
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halte ich nicht mehr die Luft an, wenn sie im
Wasser verschwindet.) Ebenso wie die "Rolle" seitwärts, -
vorwärts, - rückwärts, bei der "man" grundsätzlich zwecks
sanfter Landung die weicheren Maulwurfhügel auswählt..... Dies
wiederum macht zuhause den Einsatz des Wasserschlauches erforderlich.
Ist diese Art der "Reinigung" für unsere übrigen Hunde mehr
als lästig und unangenehm; so nicht für unseren Schmutzfink. Es ist
angenehm, wenn sie sich dann, endlich sauber und (irgendwie) trocken
gerubbelt, wie ein wirklicher Hovawart "abgekämpft" und
zufrieden, eine ruhige Hausecke sucht und kaum bemerkbar ist. |
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Amara ist kein Jahr alt, als Ilko uns verlässt. Erst
jetzt, nach seinem Abschied zeigt sich, wie sehr er Einfluss auf ihre
Entwicklung genommen hat. Nicht nur der "beste Kumpel" fehlt
ihr, sondern auch der "Lehrer" mit seiner Sicherheit, seiner
souveränen Haltung gegenüber anderen Artgenossen und seiner
freundlichen Haltung gegenüber großen und kleinen Zweibeinern. Bis dahin zeigte er
ihr, wie man/ Hund mit "brenzligen" Situationen umgeht. Nun,
auf sich alleine gestellt, sucht sie eine viel engere Beziehung zu ihren
zweibeinigen Familienmitgliedern, weniger zu unseren beiden Oldies Eddy
und Finchen. Sie zählt zu den sehr lernfähigen (intelligenten) Hovis,
die sich mit Freude an gestellte Aufgaben heranmachen und mit jedem
"Erfolg" und/ oder "Lob" ein Stückchen (nun
gelegentlich fehlende) Selbstsicherheit finden. Eine solche Lernfähigkeit
kannte ich von meinen bisherigen Hovawart-Hunden nicht. |
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| So ruhig und
"unsichtbar" sie im Haus ist, so temperamentvoll und
übermütig zeigt sie sich unterwegs. Wir haben uns an ihre
"Gummisprünge" gewöhnt, mit denen sie alle, manchmal
plötzlich auftauchende, Hindernisse überspringt. Es bekümmert ein
wenig, dass sie nur selten einen passenden Spielgefährten hat, mit dem
es sich so herrlich durch das Laub fegen lässt. Unsere Oldies zeigen
kein Interesse an ihren Aufforderungen und gehen lieber auf
Mäusesuche. |
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| Für sie, wie auch für unseren
Oldie Eddy ist es Zeit über "Nachwuchs" nachzudenken. |
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Und so zieht im
Juni 2007 Arko-Marlon (vom
Mühlenbach) bei uns ein. |
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Es sind inzwischen über 3 Jahre vergangen.
Aus unserem "Übermut" ist längst eine "erhabene" Hovawart-Hündin geworden.
Mara zeigt von Jahr zu Jahr die von mir so geliebten Wesenszüge ihrer
Uroma Babsy, wie auch deren kräftige, derbe
Statur. Sie ist selbstbewusst, sehr intelligent und zeigt sich sehr
lernfreudig. Sie ist freundlich im Umgang mit Artgenossen; jedoch nur
solange diese sich ihr gegenüber freundlich verhalten. Gleiches gilt für
fremde Menschen, die freundlich begrüßt werden, sofern sie wissen, dass
ein Hovawart "eine Persönlichkeit" ist, die von Außenstehenden keine
Anweisungen oder gar Befehle annimmt. |
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Mara ist ein absolut zuverlässiger
Begleiter. Sie begleitet mich, natürlich mit Marlon, auf regelmäßigen
täglichen langen Waldspaziergängen (gelegentlich unsere Töchter beim
Joggen). Sie zeigt keinerlei Jagd- bzw. Beuteambitionen und bleibt stets
in der gewünschten Entfernung. Dennoch, sie hat "ihren eigenen Kopf"! Sie
zeigt ihren Stolz! Was-sie-nicht-will-das-will-sie-nicht!(!), sei denn für
ihren zweibeinigen Partner. |
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Bisher war es für mich und meine Familie
nur ein Wunschdenken, ein Traum, noch einmal das Glück zu haben,
Hovawart-Welpen aufziehen zu dürfen. Mit Mara geht dieser Traum nun in
Erfüllung. |
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